Blumenmythos – Flowermyth
Die Blume hat in der Malerei eine erstaunliche Karriere erlebt: Jahrhundertelang ein beliebtes Motiv, um malerische Brillanz zu demonstrieren, wurde sie im späten Impressionismus van Goghs zu einem Experimentierfeld der Malerei. Ungeachtet der tausend Sprünge und Brüche in der Kunst des 20. Jh. bleibt sie stets als wichtiges, oft obsessiv gepflegtes Motiv bedeutender Künstlerinnen und Künstler präsent. Was fasziniert Künstler an der Blume? Jenseits aller Strategien und Stilrichtungen der Kunst von der frühen Moderne bis heute findet sich in ihr eine archaische Grundform von Existenz, die gleichzeitig drei große Themen in sich vereinigt: Schönheit, Eros und Tod. Der Band zeigt in einer umfassenden Zusammenstellung die Bedeutung des Motivs der Blume in der Modernen Kunst vom Impressionismus bis heute. Neben Klassikern der Moderne sind dabei auch weniger bekannte und jüngere Künstler zu entdecken. Zu sehen sind unter anderem Werke von: Emil Nolde, Edouard Manet, Henri Matisse, Max Beckmann, Gauguin, Robert Mapplethorpe, Georgia O’Keefe, Imogen Cunningham, Andy Warhol und vielen anderen Künstlern.
Das umfangreiche Buch präsentiert auf prächtigen farbigen Abbildungen Werke des ästhetisch reichen Blumengartens und erörtert literarische und kunsthistorische Aspekte dieses Themas. Erschienen ist das Buch in deutscher und englischer Sprache, sowie einem Essay von Professor Kopp in französischer Sprache.
Fondation Beyeler (Hrsg.)
Blumenmythos – Flowermyth
Von Vincent van Gogh bis Jeff Koons
208 Seiten,
140 Abbildungen in Farbe,
24,5 x 30 cm, Pappband gebunden.
EUR 52,00 / SFr 79,00
ISBN 978-3-932353-96-3
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















