Miró – Später Rebell
Erstmals wurden die Werke von Joan Miró, die er in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten auf Mallorca geschaffen hat im Kunstforum Wien ausgestellt. Diese in seinen letzten Lebensjahrzehnten entstandenen Werke wurden denen seiner früheren Schaffensphasen gegenübergestellt – eine Konfrontation, aber auch ein Dialog. So wird die Verankerung des Spätwerks in vorangegangenen Perioden genauso ersichtlich, wie sein revolutionär neuer, unabhängiger Charakter. Einen Überblick über die wichtigsten Etappen in Mirós Werk veranschaulicht die Auswahl den Diskurs zwischen Mirós Spätwerk und der Entstehung und konstanten Veränderung seiner Formensprache, von den 1920er bis in die 1960er Jahre. Die Spannkraft, die Miró aus seiner Entwicklung schöpft, manifestiert sich in seinem Alterswerk gleich einer Explosion. In Mirós Zeichensprache wird wieder verändert und bis zur allerletzten Konsequenz reduziert und kondensiert. Großformatige Leinwände geben Zeugnis von Mirós Obzession, die wie er es nannte, „Ermordung der Malerei“ bis an die Grenze zu treiben. Auf 80 ganzseitigen, phantastischen Farbabbildungen sind die Spätwerke Mirós zu bewundern. Aufsätze von namhaften Kunsthistorikern erschließen die Welt Mirós auch in Worten. Eine Biografie rundet dieses Buch ab.
Evelyn Benesch/
Ingried Brugger (Hrsg.)
Miró – Später Rebell
200 Seiten,
105 Abb., davon 80 in Farbe,
29 x 25 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 52,00 / SFr 91,00
ISBN 978-3-932353-49-9
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















