Wettstreit der Künste
Dass Kunst sich selbst zum Thema wird, ist so alt wie die Geschichte. Das Wechselspiel von Kunst und Wirklichkeit wurde zu einer bleibenden und ureigenen Auseinandersetzung der Künstler mit sich selbst und ihrem Tun. Bild und Wirklichkeit haben dabei von Beginn an im Medium der Kunst selbst zum Wettstreit ihrer jahrhundertelang wichtigsten Gattung geführt, nämlich dem Wettstreit zwischen Skulptur und Malerei. In vier Kapiteln werden in diesem Band die problemgeschichtlichen Entwicklungen vom 16. zum 18. und beginnenden 19. Jahrhundert Rechnung getragen und die dafür wesentlichen Themenkreise der Malerei und Bildhauerei in Bild und Bildwerken dargestellt. Im ersten Kapitel zunächst antike und christliche Mythen; im zweiten Kapitel ist der Schwerpunkt auf das 16. und 17. Jahrhundert gesetzt; das dritte Kapitel ist dem Selbstbildnis, dem Atelier- und gemalten Galeriebild gewidmet, wobei sich hier der Zeitraum vom 16. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert erstreckt, das 17. Jahrhundert mit den Niederländern stellt den Schwerpunkt. Das vierte Kapitel schließt mit der Genieästhetik, die im 19. Jahrhundert dem Bild vom Künstler in seinen Höhen und Tiefen zu einem neuen, bis heute wirksamen Mythos verhalf. Die Aufsätze in diesem Band sind von international ausgewiesen Autoren verfaßt. Die in den vier Kapiteln mit Malerei, Zeichnung, Graphik und Skulptur vertretenen Künstlern sind, um nur einige zu nennen: Bruegel d.Ä., Dosso Dossi, Van Dyck, Guido Reni, Rembrandt, Teniers bis Vasari, Van Winghe, Zuccari und Zoffany.
Ekkehard Mai (Hrsg.)
Wettstreit der Künste
Malerei und Bildhauerei von Dürer bis Daumier
472 Seiten,
400 Abb., davon 200 in Farbe,
24 x 29 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 72,00 / SFr 125,00
ISBN 978-3-932353-58-1
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















