Aquarelle und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Museum Folkwang
Seit der Gründung des Museum Folkwang in Hagen 1902 durch Karl Ernst Osthaus ist viel und ausführlich über die Schätze des Museums berichtet worden. Dabei galt das besondere Augenmerk den Werken, die zur klassischen Moderne zählen und bis heute den Schwerpunkt der Sammlung ausmachen. Es wird aber immer wieder vergessen, dass das Museum auch einen nicht zu vernachlässigenden Bestand von Zeichnungen und Aquarellen aus dem Ende des 18. und 19. Jahrhundert besitzt. Darunter ist unter anderem eine umfangreiche und bedeutende Sammlung von Ludwig Richter, die der Marburger Theologieprofessor Karl Budde bereits 1906 dem Museum vermacht hat. Im Museumsbestand sind Werke von Künstlern, die auf das Barock zurückgreifen und eine bürgerliche Kunst schaffen wie: Chodowiecki und J.B. Greuze, dann folgt die Gruppe der Romantiker deren Hauptvertreter Caspar David Friedrich ist. Die Gruppe der Nazarener ist vertreten mit Peter Cornelius und F.J. Overbeck. Ebenfalls vertreten sind Werke von Ludwig Richter, Moritz von Schwind, Christian Morgenstern, W. von Kobell, Carl Spitzweg, Julius Schnorr von Carolsfeld, Adolph von Menzel und viele andere namhafte Künstler. Nach der Zusammenführung des Kunstmuseums Essen mit dem Museum Folkwang Hagen im Jahre 1922 verfolgte man das Konzept des Sammelns von Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert konsequent weiter. Mit der jetzt vorgelegten Veröffentlichung liegt erstmals ein wissenschaftlicher Bestandskatalog des Museum Folkwang in Essen vor. Er dient als Primärquelle für den Wissenschaftler und gleichermaßen Einblick für den Betrachter von Zeichnungen und Aquarellen.
Hubertus Froning (Hrsg.)
Aquarelle und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Museum Folkwang Essen – Bestandskatalog
288 Seiten,
458 Abb., davon 33 in Farbe,
24 x 28 cm, Pappband.
EUR 38,00 / SFr 68,50
ISBN 978-3-932353-94-9
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















