Farbige Wände
Farbige Wände erhalten in Ihrer Rolle als Ausstellungswände eine besondere Bedeutung. Besonders markante Beispiele sind das Lenbachhaus in München, das Münterhaus Murnau und die Meisterhäuser Kandinsky–Klee in Dessau. Die Wandfassungen aus der Zeit von 1900 bis heute, werden in Bild- und Textbeispielen einander gegenübergestellt. Vorgestellt werden farbig inszenierte Ausstellungswände u.a. von James McNeill Whistler, Franz von Lenbach, den Wiener Werkstätten und im Münchner Glaspalast. Farbige Wohn- und Ausstellungsräume, wie die von Emanuel Seidl für die Galerie Brakl in München oder der Galerie Heinrich Thannhauser für das Arco-Palais. Ebenso vertreten sind Le Corbusier, Sophie Taeuber-Arp, Bruno Taut, El Lissitzky, Mohol-Nagy und viele andere mehr, die bis in die 1930er Jahre die farbigen oder gar schwarzen Wohn- und Ausstellungswände entworfen und gestaltet haben. Ein kleines unentbehrliches Handbuch für alle, die sich mit Gestaltung in Wohnräumen und Museen beschäftigen.
Marion Ackermann
Farbige Wände – Zur Gestaltung des Ausstellungsraumes von 1880 – 1930
Herausgegeben von der Städtischen Galerie
im Lenbbachaus und Kunstbau München
152 Seiten,
101 Abb., davon 28 in Farbe, 17 x 21 cm, Pappband.
EUR 23,00 / SFr 41,90
ISBN 978-3-932353-79-6
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















