Hermann Born – Die Helme des Hephaistos
Hephaistos, der lahmende Gott, einziger Handwerker im griechischen Olymp und in eine sonderbare Mythologie eingebunden, hatte seine Werkstatt unter dem Vulkanon, wo er mit den Zyklopen als Gesellen Schmuck, Waffen und Gerät für die Götter und vereinzelt auch für Sterbliche schmiedete. Der Mythos des Hephaistos reicht tief in die griechische Vorzeit zurück.
Die seit über 130 Jahren andauernden Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts im Heiligtum von Olympia erbrachten nicht die erwarteten antiken Kunstschätze. Doch wurden dort Unmengen von Kleinfunden geborgen, die Olympia zum reichsten Metallfundort der klassischen antiken Welt machten. Eine besondere Kategorie stellen dabei die Waffenfunde mit einer Dominanz der Bronzehelme dar.
Den Geheimnissen der schmiedenden Jünger des Hephaistos auf der Spur stellt Hermann Born die Ergebnisse seiner Grundlagenforschungen, fotografisch hervorragend dokumentiert, in diesem Band exemplarisch vor.
Hermann Born, Chefrestaurator am Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, forscht seit langem über die Herstellungstechniken prähistorischer und antiker Metallobjekte und ist durch zahlreiche Publikationen als profunder Kenner der Materie.
Hermann Born
Die Helme des Hephaistos
Handwerk und Technik griechischer Bronzen in Olympia
Mit einer Einführung von Reinhard Senff
2009. 140 Seiten, 80 Abbildungen größtenteils in Farbe, 22 x 30 cm
Geb. Pappband
EUR35,00 / SFr 53,50
ISBN 978-3-938832-48-6
Edition Minerva Hermann Farnung GmbH, München
Stand: November 2011. Irrtümer und Änderungen vorbehalten
















