Edition Minerva: Katalog 2014

AMAZONEN

Amazonen AMAZONEN – Geheimnisvolle Kriegerinnen. Kriegerisch und stolz, unabhängig und schön sollen sie gewesen sein. Schon die “alten Griechen” wussten von wundersamen Geschichten über die Amazonen zu berichten. Bis heute ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um diese geheimnisvollen Kriegerinnen. Doch wer waren diese Frauen? Woher kamen sie? Was haben moderne Amazonen mit ihren antiken Vorgängerinnen gemeinsam?

Diesen Fragen widmet sich ab September 2010 das reich illustrierte Begleitbuch zur Sonderausstellung “Amazonen – Geheimnisvolle Kriegerinnen” des Historischen Museums der Pfalz in Speyer, dort zu sehen vom 5. September 2010 bis 13. Februar 2011. Namhafte Wissenschaftler erläutern archäologische Ausgrabungen in Mittel- und Osteuropa und geben einen Einblick in aktuelle Forschungen zum Amazonenmythos. Darüber informiert die Publikation den interessierten Leser über die Tradierung der Amazonenlegenden bis in unsere Zeit und berichtet von modernen Amazonen in Comic, Film und Sport.

AMAZONEN
Geheimnisvolle Kriegerinnen
Herausgegeben vom Historischen Museum der Pfalz Speyer

308 Seiten, 400 Abbildungen in Farbe
24 x 28 cm, Pappband gebunden.

ISBN 978-3-938832-62-2
EUR 14,95 / SFr 17,45

Einfachheit im Vielfachen

KPM_Titel Die vierte Sonderausstellung im Rahmen der KPM-Welt. die eine der künstlerischen Prämissen des Bauhaus-Gründers Walter Gropius aufgreift, widmet sich der entscheidenden Phase um 1930, als die Manufaktur zu einem der Vorreiter auf dem Gebiet des neuen Designs geworden war.

Burg Giebichenstein – einst Grenzburg, dann erzbischöfliche Residenz, Domäne, feudaler Privatbesitz und ab 1921 Schulgelände avancierte zum Synonym einer Kunstschule. Das „Experiment Bauhaus“ in Weimar endete im Jahr 1925 und zahlreiche Lehrer und Schüler gingen nach Halle an die „Burg“.

Die bekannte Töpferin Marguerite Friedländer wechselte ebenfalls nach Halle und wurde damit beauftragt eine leistungsfähige Werkstatt aufzubauen. Auf der „Burg“ errichtete man ab 1929 einen Brennofen für Hartporzellan und ab November 1929 begann die enge Arbeitsgemeinschaft mit der „Staatlichen Porzellan-Manufaktur Berlin“. Bereits 1930 zur Leipziger Frühjahrsmesse konnte Marguerite Friedlaender die ersten Entwürfe des Kaffe- und Mokkaservice „Hallesche Form“ vorstellen, im Sommer folgte ein Teeservice dazu. Bis 1931 realisierte Marguerite Friedlaender alle wesentlichen „Berlin-Entwürfe“. Gerhard Marcks übernahm parallel dazu Auftragsentwürfe, wie z. B. das Mokkaservice „Bagdad“, der Konfektsatz oder die „Rohkostplatte“.

Mit dem erzwungenen Ausscheiden Marguerite Friedlaenders 1933 endete die wunder-bare, einmalige Produktivität der Porzellanklasse.

Ausstellung und Katalog schildern anschaulich den Beginn der seriellen Produktion für die „Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin“.

KPM-Welt (Hrsg.) Einfachheit im Vielfachen – Berliner Porzellan unter Einfluss von Bauhaus und Burg Giebichenstein mit einer Einführung von Hartmut Krohm

2009. 44 Seiten,
35 Abbildungen, davon 30 in Farbe,
22 x 22 cm, broschiert

EUR 12,00 / SFr 21,00

ISBN 978-3-938832-56-1

HEXEN – Mythos und Wirklichkeit

Hexen_RGB Hexen, mystische Gestalten, magische Zauberer – sie alle sind Opfer und Sündenböcke, Projektionsfläche für Wünsche und Ängste, zugleich verehrt und verfolgt. Wird die Welt der Zauberei und Hexen heute klar in den Bereich der Fiktion eingeordnet, so war die Vorstellung von Hexen doch lange Zeit ein fester Bestandteil des Alltags unserer Vorfahren.

Das Verständnis von Magie und Zauberei war im Laufe der Jahrhunderte einem stetigen Wandel unterworfen. Unheilbringende, aber auch heilende Zauberkräfte sollten sie gleichermaßen erwirken können. Römische Fluchtafeln, magische Amulette und Abwehrzauber waren alltägliche Realität im Mittelalter.

Flugblätter, Verhörprotokolle, der Speyerer „Hexenhammer“ von 1490, aber auch grausame Folterinstrumente werden in der eindrucksvollen kulturgeschichtlichen Ausstellung im Historischen Museum in Speyer gezeigt.

Eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte der Neuzeit wird in Speyer aufgeschlagen: Die Hexenverfolgungen.

Zum Nachlesen sehr empfehlenswert das Begleitbuch zur Ausstellung „Hexen – Mythos und Wirklichkeit“.

HEXEN – Mythos und Wirklichkeit 2009.
 
256 Seiten, 300 Abbildungen in Farbe,
24 x 28 cm, Pappband gebunden.
28,00 EUR / SFr 42,50

ISBN 978-3-938832-54-7

Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt

70274_Sonne_Umschlag.qxd »Man kann weder unverwandt in die Sonne blicken noch in den Tod«.
(François de la Rochefoucauld)

Die Sonne hat seit Jahrtausenden das Denken und Fühlen der Menschen beeinflusst und ihren Geist, ihre Imagination und Phantasie wie kein anderer Himmelskörper angeregt und herausgefordert. Heute ist es wieder die Sonne, die die Menschen nicht zuletzt angesichts des drohenden Klimawandels zum Umdenken und zur Besinnung auf regenerative Energien bewegt und Wege in die Zukunft weist.
Die Publikation »Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt« will im Blick zurück Funken schlagen für ein transkulturelles, zukunftsweisendes Verständnis der Sonne. Die Vorträge und Gespräche sowie die Podiumsdiskussion von zwanzig Autoren unterschiedlicher Disziplinen beleuchten einzelne herausragende Kulturen; sie zeigen die Bedeutung der Sonne für die menschliche Gesellschaft von den Anfängen menschlicher Kultur bis heute: als Kulturgenerator ersten Ranges. Sie spannen den Bogen von der Archäologie bis hin zur Astronomie und Astrophysik, zeigen, wie sich das Bild der Sonne in den unterschiedlichen Kulturen und Zeiten im Spannungsfeld von Mythos und Wissenschaft bzw. Wissenschaft und Weltanschauung bewegt. Sie thematisieren das Selbstbild der Alten Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens, der europäischen Bronzezeit, der Spätantike und des frühen Christentums, des Alten und mittelalterlichen Indien, der präkolumbischen Kulturen Meso- und Südamerikas – der Maya, Azteken und Inka –, deren Verständnis der Sonne als göttlicher Macht sowie die Identifikation des Herrschers mit dem Gestirn, die sich als Triebfeder für die astronomische und astrologische Auseinandersetzung mit der Sonne zeigen.

Beiträge, Gespräche und Podiumsdiskussion von bzw. mit Jan Assmann, François Bertemes, Hans-Dieter Bienert, Felix Blocher, Arne Effenberger, Eva Cancik-Kirschbaum, Manuela Fischer, Maria Gaida, Karl-Heinz Golzio, Claus-Peter Haase, Thomas Macho, Martin Maischberger, Wilfried Menghin, Harry Nussbaumer, Mathieu Ossendrijver, Elke Ruhnau, Heinrich von Stietencron, Michael Stix, Martin Wallraff und Dietrich Wildung.

Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt.
Eine Dokumentation der gleichnamigen Veranstaltungsreihe der Staatlichen Museen zu Berlin und der Deutsche Bank Stiftung im Rahmen der InselPerspektiven 2008 / Andrea Bärnreuther (Hrsg.) / Mit Vorworten von Klaus Töpfer und Hermann Scheer / Eine Publikation der Staatlichen Museen zu Berlin, der Deutsche Bank Stiftung und der Edition Minerva Hermann Farnung GmbH

2009. 228 Seiten, 135 Abbildungen, davon 110 Abbildungen in Farbe, 24,5 x 28 cm, geb. Pappband.

38,00 EUR / 57,50 SFr
ISBN 978-3-938832-49-3

Hermann Born – Die Helme des Hephaistos

Helme_des_Hephaistos Hephaistos, der lahmende Gott, einziger Handwerker im griechischen Olymp und in eine sonderbare Mythologie eingebunden, hatte seine Werkstatt unter dem Vulkanon, wo er mit den Zyklopen als Gesellen Schmuck, Waffen und Gerät für die Götter und vereinzelt auch für Sterbliche schmiedete. Der Mythos des Hephaistos reicht tief in die griechische Vorzeit zurück.

Die seit über 130 Jahren andauernden Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts im Heiligtum von Olympia erbrachten nicht die erwarteten antiken Kunstschätze. Doch wurden dort Unmengen von Kleinfunden geborgen, die Olympia zum reichsten Metallfundort der klassischen antiken Welt machten. Eine besondere Kategorie stellen dabei die Waffenfunde mit einer Dominanz der Bronzehelme dar.

Den Geheimnissen der schmiedenden Jünger des Hephaistos auf der Spur stellt Hermann Born die Ergebnisse seiner Grundlagenforschungen, fotografisch hervorragend dokumentiert, in diesem Band exemplarisch vor.

Hermann Born, Chefrestaurator am Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, forscht seit langem über die Herstellungstechniken prähistorischer und antiker Metallobjekte und ist durch zahlreiche Publikationen als profunder Kenner der Materie.

Hermann Born
Die Helme des Hephaistos
Handwerk und Technik griechischer Bronzen in Olympia
Mit einer Einführung von Reinhard Senff

2009. 140 Seiten, 80 Abbildungen größtenteils in Farbe, 22 x 30 cm
Geb. Pappband

EUR35,00 / SFr 53,50
ISBN 978-3-938832-48-6

Edition Minerva Hermann Farnung GmbH, München

Stadt ohne Juden / City without Jews

Als Beitrag zu Münchens 850zigstem Stadtgeburtstag thematisiert eine Ausstellung im Jüdischen Museum München jene über 400 Jahre währende Münchner Geschichte, in denen Juden von der Teilnahme am Stadtleben ausgeschlossen waren. Erstmals finden sich im Jahre 1158 Hinweise auf jüdisches Leben in München, das bis zum Pogrom im Jahr 1285 dauerte. Um 1360 war auf dem Areal des heutigen Marienhofes wieder blühendes jüdisches Gemeindeleben zu beobachten. Um 1442 wurde die jüdische Gemeinde dann durch Herzog Albrecht III. aus München vertrieben und ein fast 300 Jahre währendes Aufenthaltsverbot für München und Altbayern ausgesprochen. Erst im späten 18. Jahrhundert war wieder jüdisches Leben in München möglich, das bis zum 9.November1938 andauern sollte. Seit den 1990er Jahren ist wieder verstärkt jüdisches Leben in München zu beobachten – das mit dem Bau von Kultusgemeinde und Synagoge auch nach außen hin sichtbaren Ausdruck findet.

Die dem Prinzip der Reduktion verpflichte Ausstellung des jüdischen Museum München versammelt 12 Exponate, die Licht auf diese Epoche in einer „Stadt ohne Juden“ werfen und gleichzeitig Vorurteile, Legenden und Gerückte über Juden in diesen Zeitabschnitten rezipiert.

Bernhard Purin
Stadt ohne Juden / City without Jews
Die Nachtseite der Münchner Stadtgeschichte
The Dark Side of Munich’s History

48 Seiten, 35 Abbildungen in Farbe, 23 x 30 cm,
gebunden in Karton. Deutsch/Englisch

EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-98832-41-7

Die Wikinger

wickingerBeutehungrige Piraten und geschickte Händler, geniale Schiffsbauer und kühne Entdecker, einfache Bauern und phantasievolle Kunsthandwerker, skrupellose Söldner und tapfere Krieger – das Bild des Wikingers ist bis heute widersprüchlich und von zahllosen Mythen überlagert. Das Historische Museum der Pfalz in Speyer widmet den Wikingern im Dezember 2008 eine umfassende Sonderausstellung und dokumentiert die Dramatik dieser Epoche mit bedeutenden archäologischen, kunsthistorischen und literarischen Hinterlassenschaften jener Zeit.

Das Historische Museum der Pfalz Speyer bietet ein Erlebnis für die gesamte Familie.In dieser Ausstellung kann der Besucher die Welt der Wikinger mit aufwändigen Inszenierungen ihrer Lebenswelt mit allen Sinnen erfahren und erleben. Ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Vorführungen aus dem Bereich der experimentellen Archäologie, sowie Aktionsprogrammen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen rundet die Ausstellung ab. Der die Ausstellung begleitende Katalog erscheint im Dezember 2008 im Verlag Edition Minerva Hermann Farnung GmbH.

 

Hrsg. Historisches Museum der Pfalz Speyer
Die Wikinger
304 Seiten, 350 Abbildungen in Farbe, 24 x 28 cm, gebunden Pappband
EUR 35,00 / SFr 57,00
978-3-938832-36-3

 

Die Wikinger Box

Wikinger-Mappe.außen.lay2.eps Die Wikinger-Box richtet sich an Kinder von 8 bis 12 Jahren und an alle neugierigen Menschen, die mehr über die Geschichte der Wikinger erfahren möchten. Viele Geschichten, Bilder und Illustrationen erzählen die spannende Geschichte der Wikinger. Lustige Spiele, knifflige Rätsel, tolle Bastelbögen zum Bau eines Wikinger-Ruderbootes, eines Wikingerhelmes, die Zubereitung eines richtigen Wikingermahles, das Schnitzen einer Flöte aus Weidenruten, das Knüpfen eines Freundschaftsarmbandes und vieles andere mehr warten darauf erobert, entdeckt und ausprobiert zu werden. Eine richtig aufregende Wikinger-Schatzbox!

Die Wikinger Box
Eine Lese- Spiel- und Bastelmappe
24 Einsteckbögen in Farbe, 30 x 21,5 cm
EUR 15,50 / SFr 23,50
ISBN 978-3-938832-42-4

Louise Fürstin von Anhalt-Dessau (1750-1811)

Louise_Cover Innerhalb einer Ausstellungsreihe „Frauen im 18. Jahrhundert“ in Sachsen-Anhalt wird nun auch Louise Fürstin von Anhalt-Dessau (1750-1811) eine Ausstellung gewidmet.

Louise, 1750 im brandenburgischen Stolzenburg geboren, war Zeit ihres Lebens eine Frauenpersönlichkeit die zwischen Empfindsamkeit und Selbständigkeit schwebte. Die sechzehnjährige Louise heiratete als königliche Hoheit im Juli 1767 Fürst Leopold III. Fritz Franz von Anhalt-Dessau, den Begründer des Gartenreiches DessauWörlitz. Die musisch veranlagte, vielseitig interessierte Louise führte Jahrzehnte lang akribisch Tagebuch. Diese Aufzeichnungen geben uns Einblicke in ihre Lebenswelten und ihre Stellung am Dessauer Hof, ihre Reisen in die Schweiz, Italien und England, ihre Freundschaften und Zeitgenossen. Durch Buch und Ausstellung wird ein völlig neues Bild von der Fürstin gezeichnet, die stets im Schatten ihres Gatten Fürst Franz gestanden hat.

Louise Fürstin von Anhalt-Dessau (1750-1811)
Einblicke in ihr Leben.
Herausgegeben von der Kulturstiftung DessauWörlitz

244 Seiten,
115 Abbildungen in Farbe,
21x 27,5 cm, Broschur.

27,00 EUR / 41,00 SFr
ISBN 3-938832-39-4

Vergriffen

Typisch München!

Layout 1 Erstmals wird die Kulturgeschichte Münchens von der Gründung bis zur Gegenwart zusammengefasst und neu vorgestellt. Das Münchner Stadtmuseum präsentiert die Kultur-geschichte in einer Dauerausstellung anlässlich des 850. Stadtgeburtstages.

In dieser Ausstellung werden ausschließlich eigene Museumsbestände gezeigt, die das Münchner Stadtmuseum seit seiner Gründung im Jahre 1888 gesammelt hat: Die hochwertigen und vielfältigen Sammlungsbereiche umfassen Grafik, Plakate, Gemälde und Möbel. Daneben Skulptur, Kunsthandwerk, und Volkskunde, Fotografie, Film, Musik und Volksvergnügen – sowie der Bestand aus dem Reich der Mode.

In dem zur Ausstellung vorgelegten Begleitkatalog „Typisch München!” wird dies alles in einer vergnüglich und heiter anmutenden Gestaltung vorgelegt und mit fundierten Textbeiträgen dokumentiert. Ein Buch das München nachhaltig zur Zierde gereichen wird. Eben: Typisch München!

Wolfgang Till und Thomas Weidner
Typisch München!
Das Jubiläumsbuch des Münchner Stadtmuseums

304 Seiten,
367 Abbildungen, davon 330 in Farbe,
23 x 29 cm, gebunden.

19,80 EUR / 30,00 SFr
ISBN 978-3-938832-34-9

Buddhisten – Jainas – Hindus

Buddha Der indische Subkontinent hat drei der bedeutendsten Religionen der Welt hervorgebracht: Buddhismus, Jainismus und Hinduismus, die zu den bilderfreundlichsten Hochreligionen überhaupt gehören. Der Buddhismus hat sich, wie das Christentum und der Islam, zu einer Weltreligion entwickelt, spielt aber in Indien seit dem 12. Jahrhundert praktisch keine Rolle mehr. Der Jainismus wurde seit seiner Gründung im 6. Jahrhundert vor Christus ununterbrochen in Indien ausgeübt, hat sich jedoch nicht in andere Länder verbreitet. Der Hinduismus ist heute die vorherrschende Religion in Indien, Nepal und auf Bali, besitzt aber auch viele Anhänger in anderen Teilen der Welt. Victor und Marianne Langen bereisten seit 1959 unter anderem regelmäßig Indien und sind dabei mit der indischen Kunst in Berührung gekommen. Auf diesen Reisen sind die Beiden zum Sammeln indischer und südostasiatischer Kunst angeregt worden. Zu ihren bereits bestehenden Sammlungen der Klassischen Moderne, der mexikanischen Abteilung, der japanischen Kunst und der Khmer-Kollektion fügten sie die indischen und südostasiatischen Skulpturen hinzu und ließen nach dem Entwurf eines japanischen Stararchitekten eine eigene Ausstellungshalle bei Neuss bauen. Das Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde in Köln hat nun erstmals diese rheinische Privatsammlung asiatischer Kunst von internationalem Rang erschlossen. Die von Marianne und Victor Langen – vor der Fachwelt verborgen – aufgebaute kleine Sammlung besteht aus l60 hervorragenden Skulpturen aus Stein und Bronze, die in der Zeit vom 2. Jahrhundert n. Chr. bis zum 18. Jh. entstanden sind. Sie stammen aus Indien, Burma, Thailand und Kambodscha sowie aus Nepal, Tibet, China und Korea.

Klaus Schneider/Ulrich Wiesner (Hrsg.)
Buddhisten – Jainas – Hindus
Auf der Suche nach dem Gottesbild

160 Seiten.,
67 Abb. in Farbe,
21 x 27 cm, Broschur.
EUR 25,00 / SFr 45,50
ISBN 978-3-932353-95-6

DIE ZWANZIGER JAHRE

20erJahre Die Goldenen Zwanziger Jahre – die „Roaring Twenties“: Alle Signale standen auf Aufbruch! Für Menschen von heute ein Traum, denn in kaum einer Epoche der Neuzeit veränderte sich Europas Kultur so rasant und radikal. Keine Zeitspanne wurde vor dem Hintergrund extremer politischer und gesellschaftlicher Ereignisse so verklärt. Das Stadtmuseum München zeigt zahlreiche bisher unveröffentlichte Objekte in einer Ausstellung, die ein Streiflicht auf diese Zeitspanne wirft. Extra­vagante Mode, innovatives Kunstgewerbe und verführerische Werbegraphik aus den reichen Beständen des Münchner Stadtmuseums zeugen von der ungewöhnlichen Anziehungskraft dieser Epoche. Mit zahlreichen, bisher unveröffentlichten Objekten zeigt dieses Buch eine Zeitspanne auf, die man vor dem Hintergrund extremer politischer und gesellschaftlicher Ereignisse heute zu den „goldenen Zwanzigern“ verklärt. Das originelle Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Stadt­museum – Modemuseum – München ist in der Art eines „Lifestyle-Magazins“ von dem bekannten Grafik-Designer Uwe Göbel gestaltet. Die wunderschönen Bilder und die witzigen, interessanten Beiträge verführen und lassen uns in die Welt der „Goldenen Zwanziger Jahre“ eintauchen.

Andreas Ley (Hrsg.)
DIE ZWANZIGER JAHRE
Mode – Graphik – Kunstgewerbe
162 Seiten,
165 Abbildungen in Farbe,
21 x 28 cm, Klappenbroschur.
EUR 25,00 / SFr 45,50
ISBN 978-3-932353-97-0

Gegenaktion.

Hartmann_Titel_1 Aus Anlass des 100. Geburtstages von Karl Amadeus Hartmann nähert sich die Ausstellung unter kunst- und kulturgeschichtlichen Aspekten dem menschlichen, musikalischen und zeitgeschichtlichen Kosmos des Komponisten. Während Hartmann heute vornehmlich mit seinen Aktivitäten als Gründer und Programmgestalter der Konzertreihe zeitgenössischer Musik „musica viva“ (ab1945) identifiziert wird, richtet die Ausstellung auch das Augenmerk auf den Aufbruch einer jungen Künstlergeneration in München ab Mitte der 1920er Jahre, innerhalb der sich Hartmanns musikalische Entwicklung in der Auseinandersetzung mit Werken von Strawinskij, Bartók, Milhaud, Hindemith und Webern vollzog. Zudem wird seine herausragende persönliche und politische Integrität gegenüber dem Nationalsozialismus gewürdigt. Die Erfahrung der „inneren Emigration“ und die spezifischen politischen Verhältnisse der Nachkriegszeit stehen in engem Zusammenhang mit der unbestechlichen Größe seiner nach 1945 entstandenen acht Symphonien. Buch und Ausstellung zum Karl Amadeus Hartmann Jahr in Bayern 2005.

Gegenaktion.
Karl-Amadeus Hartmann
eine Komponistenleben in München (1905–1963)
herausgegeben von Norbert Götz und Mathias Wegener

188 Seiten,
215 Abbildungen in Farbe,
23 x 30 cm, Klappenbroschur.
EUR 28,00 / SFr 51,00
ISBN 978-3-932353-99-4

NAMIBIA – DEUTSCHLAND

Namibia Im Jahre 1904 führte das Deutsche Reich einen Krieg gegen die afrikanische Bevölkerung Namibias, der als prägendes Ereignis der deutschen Kolonialherrschaft im damals so genannten „Deutsch-Südwestafrika (1884–1915) begriffen wird. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung und das vorliegende Buch Namibia – Deutschland – Eine geteilte Geschichte“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Beziehungen beider Länder in Vergangenheit und Gegenwart. Behandelt wird ein spannendes, aber auch dramatisches Stück Geschichte, die über fast zwei Jahrhunderte miteinander verbunden ist.  In keiner der ehemaligen deutschen Kolonien ist die deutsche Vergangenheit heute noch so präsent wie in Namibia. Auch wenn das Land nur 30 Jahre lang deutsche Kolonie war, verbindet diese relativ kurze Zeitspanne doch die Geschichte beider Länder auf eindringliche Weise – und trennt sie zugleich. Es ­werden aus verschiedenen Blickwinkeln die namibisch-deutschen Beziehungen aufgezeigt.

NAMIBIA – DEUTSCHLAND
Eine geteilte Geschichte
Widerstand – Gewalt – Erinnerung
herausgegeben von Larissa Förster, Dag Henrichsen
und Michael Bollig zur gleichnamigen Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde der Stadt Köln
und im Deutschen Historischen Museum Berlin.

344 Seiten,

179 Abb., davon 53 in Farbe,
21 x 28 cm, Broschur
mit Schutzumschlag.
EUR 35,00 / SFr 63,70
ISBN 978-3-932353-86-4

Vergriffen

Der Weltkrieg 1914–1918

Weltkrieg Der Erste Weltkrieg war ein gesamteuropäisches Ereignis mit fundamentaler Bedeutung für die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Krieg 1914–1918 hatte den Untergang von vier großer Imperien zur Folge und schuf eine neue Ordnung in Europa und weiteren Teilen der Welt. Die „Urkatastrophe des Jahrhunderts“ signalisierte einen Epochenumbruch – „Was vor 1914 und was danach folgte, sah einander gar nicht ähnlich, spielte nur nominell auf derselben Erdoberfläche“ (Max Brod). 90 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 hat das Deutsche Historische Museum in Berlin eine Ausstellung mit dem Thema „Der Weltkrieg 1914–1918. Ereignis – und Erinnerung“ präsentiert. Die thematische Ausrichtung zeigt das historische Ereignis in internationaler Perspektive und erlaubt den Vergleich zwischen den nationalen Sichtweisen. Erstmals werden auch die ost- und südosteuropäische Erfahrungen und Erinnerungen mit einbezogen.

Der Weltkrieg 1914–1918
Ereignis und Erinnerung.
 Im Auftrag des Deutschen Historischen Museum
herausgegeben von Rainer Rother

376 Seiten,
540 Abb., davon 320 in Farbe,
21 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 40,00 / SFr 72,00
ISBN 978-3-932353-89-5

Die „Kunst- und Antiquitätenfirma Bernheimer“

Bernheimer_Sammelbilder Die „Kunst- und Antiquitätenfirma Bernheimer“ begleitet den Weg von Lehmann Bernheimer und seinem Sohn von den bescheidenen Anfängen auf der Münchner „Dult“ zu einer der bedeutendsten Antiquitätenhandlung Europas. Die fünfte Ausstellung des Jüdischen Museum München ist vom 28. November 2007 bis 16. März 2008 zu sehen.

Die „Kunst- und Antiquitätenfirma Bernheimer“
64 Seiten,
30 Abbildungen in Farbe,
22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00/ SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-26-4

Vergriffen

Von Bayern nach Erez Israel – Auf den Spuren jüdischer Volkskunst

Das vierte Ausstellungsthema beschäftigt sich mit der Sammlung Feuchtwanger. In den 1920er Jahren schien der Untergang der Jahrhundertealten Kultur der jüdischen Landgemeinden in ­Bayern besiegelt. Die Landjuden zogen nach ­München, Synagogen und Friedhöfe verfielen, Ritualgegegenstände verschwanden. Aus diesem Grund beauftragte der „Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden“ den Kunsthistoriker Theodor Harburger mit der Dokumentation der jüdischen Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern. Dieses 800 Fotografien umfassende Inventar jüdischer Volkskunst ist heute ein einzigartiges Zeugnis jüdischer Kultur in Bayern. Begleitet wurde Harburger von seinem Freund Heinrich Feuchtwanger, der seine eigene Judaica-Sammlung durch Ankäufe erweiterte. Von Bayern aus führte der Weg der beiden Münchner in die Emigration nach Israel, wo die Sammlung Feuchtwanger heute im Israel Museum in Jerusalem zu sehen ist.

Von Bayern nach Erez Israel – Auf den Spuren jüdischer Volkskunst
64 Seiten,
ca. 32 Abbildungen in Farbe, 22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 /SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-21-9

Dirndl, Truhen, Edelweiß – Die Volkskunst der Brüder Wallach

Wallach_Cover Die dritte Ausstellung der Reihe Sammelbilder im Jüdischen Museum München ist dem Wallach-Haus für Volkskunst und Tracht gewidmet. In der Münchner Stadtmitte war es bis 2004 ein einzigartiger Anziehungspunkt für Liebhaber bayerischer Volkskunst. Der westfälische Kaufmann Julius Wallach gründete das Unternehmen um 1900 mit großem Idealismus und präsentierte bis 1926 im Volkskunsthaus Trachten und Einrichtungsgegenstände aus ganz Europa. Einen eigenen Stil prägte sein Bruder Moritz Wallach in enger Fühlung zu Handwerk, Kunstgewerbe und einheimischer Künstlerschaft. Die Zeit des Nationalsozialismus brachte zugleich ge­schäftliche Erfolge und jähe Einschnitte im Leben der jüdischen Firmeninhaber mit sich. Objekte aus dem Familiennachlass in den USA und Leihgaben ehemaliger Wallach-Kunden dokumentieren facettenreich die Geschichte der Wahlmünchner und ihrer Volkskunst.

Dirndl, Truhen, Edelweiß – Die Volkskunst der Brüder Wallach
64 Seiten,
ca. 32 Abbildungen in Farbe, 22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-20-2

Vergriffen

Die „Moderne Galerie“

Thannhaeuser_Sammelbilder Die „Moderne Galerie“ von Heinrich Thannhauser war zwischen 1909 und 1928 eine der bedeutendsten Galerien der Moderne. Mit herausragenden Leihgaben renommierter Museen wie dem Guggenheim Museum erinnert die Ausstellung an diese Institution, die maßgeblich zum Ruf Münchens als Kunstmetropole beigetragen hat. Mit dieser sechsten Ausstellung wird die Reihe „Sammelbilder“ im Jüdischen Museum München am 30. Januar 2008 fortgesetzt und ist bis zum 19. Mai 2008 zu sehen.

Die „Moderne Galerie“
von Heinrich Thannhauser

72 Seiten,
35 Ab­bildungen, davon 24 in Farbe
22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-27-1

„Nichts als Kultur“ – Die Pringsheims

Pringsheim_Cover „Nichts als Kultur“ – Diese dritte Ausstellung präsentiert die herausragende Sammlung von Majolika, Goldschmiedearbeiten der Renaissance und deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts, die von dem Mathematiker Alfred Pringsheim und seiner Frau Hedwig, geb. Dohm zusammengetragen wurde. Das Haus der Pringsheims in der Arcisstraße 12 – dessen Musiksaal mit einem Wandfries von Hans Thoma ausgestattet war, galt als einer der wichtigsten Treffpunkte der kulturellen und intellektuellen Elite in München um 1900. Die Eröffnungsausstellung des  jüdischen  Museum München, versammelt Werke, die ehemals aus der Pringsheim Sammlung stammten: neben Familienporträts der Pringsheims von Franz von Lenbach und Friedrich August Kaulbach werden Abschnitte des Thoma-Fries, herausragende Exem­plare von Tafelsilber aus der Renaissance und italienischer Majolika gezeigt.

„Nichts als Kultur“ – Die Pringsheims
72 Seiten,
64 Abbildungen, 22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-3038832-17-2

Vergriffen

Die jüdische Welt und die Wittelsbacher

Wittelsbacher_Cover Die erste Ausstellung des Jahresthemas “Sammelbilder” widmet sich der Geschichte des Sammelns von Jüdischem in München. Sie stellt Fragen nach der Bedeutung jüdischer Kultur im Kontext fürstlicher Repräsentation, genauso wie nach der Definition des Jüdischen. Schon in der Kunstkammer Albrechts V. gab es einen Tisch mit jüdischen Gerätschaften und auch die Hofbibliothek enthielt von Anfang an wertvolle hebräische Handschriften. Verfügbar waren diese Judaica durch die Judenvertreibung des Spätmittelalters geworden. Die dritte wittelsbachische Sammlung, das Bayerische Nationalmuseum, weist dagegen in eine Zeit, in der Juden in München leben durften und von den bayerischen Landgemeinden sowie aus Osteuropa in die Stadt zogen.

Die jüdische Welt und die Wittelsbacher
64 Seiten,
60 Ab­bildungen in Farbe,
22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-16-5

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