Edition Minerva: Katalog 2011

„Nichts als Kultur“ – Die Pringsheims

Pringsheim_Cover „Nichts als Kultur“ – Diese dritte Ausstellung präsentiert die herausragende Sammlung von Majolika, Goldschmiedearbeiten der Renaissance und deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts, die von dem Mathematiker Alfred Pringsheim und seiner Frau Hedwig, geb. Dohm zusammengetragen wurde. Das Haus der Pringsheims in der Arcisstraße 12 – dessen Musiksaal mit einem Wandfries von Hans Thoma ausgestattet war, galt als einer der wichtigsten Treffpunkte der kulturellen und intellektuellen Elite in München um 1900. Die Eröffnungsausstellung des  jüdischen  Museum München, versammelt Werke, die ehemals aus der Pringsheim Sammlung stammten: neben Familienporträts der Pringsheims von Franz von Lenbach und Friedrich August Kaulbach werden Abschnitte des Thoma-Fries, herausragende Exem­plare von Tafelsilber aus der Renaissance und italienischer Majolika gezeigt.

„Nichts als Kultur“ – Die Pringsheims
72 Seiten,
64 Abbildungen, 22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-3038832-17-2

Vergriffen

Die jüdische Welt und die Wittelsbacher

Wittelsbacher_Cover Die erste Ausstellung des Jahresthemas “Sammelbilder” widmet sich der Geschichte des Sammelns von Jüdischem in München. Sie stellt Fragen nach der Bedeutung jüdischer Kultur im Kontext fürstlicher Repräsentation, genauso wie nach der Definition des Jüdischen. Schon in der Kunstkammer Albrechts V. gab es einen Tisch mit jüdischen Gerätschaften und auch die Hofbibliothek enthielt von Anfang an wertvolle hebräische Handschriften. Verfügbar waren diese Judaica durch die Judenvertreibung des Spätmittelalters geworden. Die dritte wittelsbachische Sammlung, das Bayerische Nationalmuseum, weist dagegen in eine Zeit, in der Juden in München leben durften und von den bayerischen Landgemeinden sowie aus Osteuropa in die Stadt zogen.

Die jüdische Welt und die Wittelsbacher
64 Seiten,
60 Ab­bildungen in Farbe,
22 x 28 cm, Klappenbroschur,
deutsch/englisch.
EUR 12,00 / SFr 21,00
ISBN 978-3-938832-16-5

Merowingerzeit – Europa ohne Grenzen

Merowinger_Umschlag Dieser Band ist der Begleitkatalog zum gleichnamigen deutsch-russischen Ausstellungsprojekt „Merowingerzeit – Europa ohne Grenzen“. Längst verschollen geglaubte Schätze der Völkerwanderungs- und Merowingerzeit waren im Frühjahr und Sommer 2007 an zwei russischen Museen zu sehen: Im Staatlichen Puschkin Museum der Schönen Künste in Moskau und in der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg. Aufgrund einer mehrjährigen Zusammenarbeit von namhaften russischen und deutschen Fachleuten der Museen in Russland und des Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte wurde ein Ausstellungskonzept entwickelt, das die kulturhistorische Darstellung der archäologischen Verhältnisse von Westeuropa bis zum Ural und von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert zeigt. Es sind die dunklen Jahrhunderte zwischen Spätantike und Mittelalter, als es dem Merowinger-König Chlodwig gelang, große Teile Europas zu erobern.
Die vormals im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte aufbewahrte Sammlung wurde aufgrund verschiedener Umstände 1939 auseinander gerissen, ein bedeutender Teil der Stücke wurde 1945 in verschiedene Museen der UDSSR gebracht und in Depots verwahrt. Die mehr als 1.100 Exponate sind größtenteils seit 1939 nicht mehr in der breiten Öffentlichkeit gezeigt worden – auch Wissenschaftler hatten keinen Zugang zu den wertvollen Exponaten . Darunter sind drei Goldkisten mit Preziosen des sogenannten „Merowinger-Goldes“, die Schwertscheide von Gutenstein, der Schatz von Velp, sowie die Goldfunde aus Cottbus. Der Katalog ist dreisprachig – deutsch, englisch und russisch – erschienen.

Merowingerzeit – Europa ohne Grenzen
Archäologie und Geschichte des 5. bis 8. Jahrhunderts
Herausgegeben von  Wilfried Menghin für die Staatlichen Museen
Preußischer Kulturbesitz

592 Seiten,
1.170 Abbildungen in Farbe,
24,5 x 29,5 cm, gebunden Pappband.
Dreisprachig: deutsch, englisch, russisch.
EUR 72,00 / SFr 114,00
ISBN 978-3-938832-18-9

Vergriffen

DEUTSCHE GESCHICHTE IN BILDERN UND ZEUGNISSEN

Seit Juni 2006 ist im Deutschen Historischen Museum, Berlin die ständige Ausstellung zur ­Deutschen Geschichte zu sehen. Das Deutsche Historische Museum bietet auf 8000 qm Fläche rund 8000 ausgewählte Exponate aus eigenen Sammlungen. Durch ihren historischen Zeugniswert tritt uns in ­diesen Gegenständen Geschichte lebendig und sehr anschaulich vor Augen. Nahezu alle Bereiche des historischen Erbes aus zwei Jahrtausenden sind vertreten: Dokumente, Gemälde, Skulpturen und andere künstlerische Erzeugnisse, Bücher, Plakate, Textilien, Möbel, Maschinen aber auch unterschiedlichste Objekte der Alltagskultur. Die Darstellung deutscher Geschichte ist nicht auf Deutschland allein beschränkt. Es war von Anfang an das Ziel, die deutsche Geschichte in den europäischen Kontext zu bringen, den vielfältigen politischen und kulturellen Austausch und die Vernetzungen mit den Nachbarstaaten aufzuzeigen. Der Katalog präsentiert eine Auswahl der bedeutendsten Exponate der Ausstellung fast durchgängig in farbigen Abbildungen. Ausgehend von ihrem Zeugnischarakter werden die Objekte in kurzen erläuternden Texten vorgestellt und in übergreifende Texte eingeordnet. Auf diese Weise wird das in der Ausstellung bewährte begehbare System der Beziehungen und Erinnerungen auch im Katalog nachvollziehbar und lässt so 2000 Jahre Deutsche Geschichte anschaulich werden.
Das opulente Buch mit 330 Seiten und über 550 farbigen Abbildungen ist das absolute Werk zur ­Deutschen Geschichte, nicht nur für den historisch Interessierten, sondern einfach für alle an der Geschichte und dem Geschehen in Deutschland Interessierte – und somit ein ideales Geschenkbuch.

Deutsches Historisches Museum
DEUTSCHE GESCHICHTE IN BILDERN UND ZEUGNISSEN
Herausgegeben von Hans Ottomeyer und Hans-Jörg Czech
Wissenschaftliche Redaktion Stefanie Heckmann

330 Seiten,
550 Abb. größtenteils in Farbe,
22,6 x 30,2 cm, Pappband.
EUR 28,00 / SFr 50,70
ISBN 978-3-938832-11-0

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