Alfred Messel (1853 – 1909)
Alfred Messel (1853 – 1909) gehört zu den bedeutendsten Architekten des beginnenden 20. Jahrhunderts zwischen Historismus und Moderne. Er entwarf Museen, Finanzpaläste, Verwaltungsbauten, großbürgerliche Villen und Reformwohnungsbauten – Gesamtkunstwerke in der Einheit von Außen- und Innenarchitektur.
Einzigartig und noch heute im Bewusstsein der Berliner sind seine Warenhausbauten für den Wertheim-Konzern. Die prächtige Filiale am Leipziger Platz war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das größte Warenhaus Europas. In seiner Funktionalität, Größe und Eleganz vermittelte es wie kein anderes Gebäude das Großstadtgefühl einer neuen Zeit.
Über den Entwürfen zum Pergamonmuseum in Berlin, seinem gewaltigsten und anspruchvollsten Bauprojekt, verstarb Messel vor 100 Jahren, ohne bisher eine umfassende Würdigung erfahren zu haben.
Das Kulturforum in Berlin widmet Alfred Messel eine Ausstellung, die dort vom 04.11.2009 bis zum 07.02.2010 gezeigt wird.
Alfred Messel (1853 – 1909) – Visionär der Großstadt Herausgegeben von den Staatlichen Museen Berlin, Architekturmuseum TU Berlin und Elke Blauert, Hans-Dieter Nägelke. 2009.
256 Seiten, 230 Abbildungen, davon 120 in Farbe,
24 x 28 cm, Pappband gebunden.
EUR 38,00 / SFr 57,50
ISBN 978-3-938832-53-0
Alvar Aalto (1898-1976) ist unter den herausragenden Baumeistern des 20. Jahrhunderts einer der größten Zeichner. Die Handzeichnungen des finnischen Architekten sind nicht nur von höchster Qualität sondern auch zentraler Bestandteil seines Werkes. Von etwa 500 Projekten wurde die Hälfte nicht realisiert. Mit der Ausstellung „In den Sand gezeichnet“ präsentiert das Architekturmuseum der Technischen Universität München nun eine Auswahl der nicht verwirklichten Projekte. Die unrealisierten Entwürfe Alvar Aaltos sind zeichnerische Spuren, die den Zeichentisch nie verlassen haben. Sie geben spannende Einblicke in das Denken eines großen Architekten mit dem Zeichenstift.



