Dirk Sommer
Dirk Sommer, 1954 in Darmstadt geboren, begann im Jahre 1975 mit seien Studium der Kunst und Kunsterziehung in Düsseldorf und Freiburg. Daneben belegte er das Studienfach Germanistik.
Man könnte den Atelierarbeiter Dirk Sommer so beschreiben:
Er muss erst einmal im Außendienst gewesen sein, bevor er sich in seine Malerwerkstatt zurückzieht.
Meist gehen den eigenständigen Bilderserien, aus denen das Werk besteht spezifische Erfahrungen voraus: Begegnungen mit Menschen und Landschaften, Erlebnisse und Erfahrungen, sowie seine zahlreichen Auslandsaufenthalte und Reisen. Den Bilderzyklus „Brooklyn-Drawings“ verdanken wir seinem Aufenthalt in den USA und New York. Der Mexiko-Aufenthalt inspirierte ihn zu seinem „Mexiko-Bilderzyklus“, der in seiner Farbigkeit die sonnendurchglühte Landschaft widerspiegelt. Seine Kindheits- und Jugendjahre waren Vorlage zu Dirk Sommers „Niederrhein-Bilder“. Archetypische Bewegungsabläufe von Fußballspielern zeigen in seinen „Fußball-Bildern“ die großen Emotionen und die Dynamik, die während eines Spieles entstehen.
Seine Bilderzyklen gliedern sich in Landschaften, Figuren und Stillleben, und verkörpern die klassische Gattung der Malerei und Zeichnung und sind somit ein Bekenntnis zur kunstgeschichtlichen Tradition.
Dirk Sommer zeigt seine Werke seit 1984 immer wieder in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Er überrascht den Betrachter seiner Bilder mit immer neuem Einfallsreichtum, der sich in seinen Serien-Bildern zeigt.
Erschienen in deutscher und englischer Sprache.
Dirk Sommer
Guten Morgen Guten Abend und alles was dazwischen liegt
herausgegeben von Hans-Joachim Müller, Michel Herrmann und Dirk Sommer
148 Seiten, 84 Abbildungen in Farbe, Pappband gebunden 21 x 29 cm.
EUR 26,00 / SFr 39,50
In deutscher und englischer Sprache
ISBN 978-3-938832-75-2
Zum 400. Todestag Caravaggios zeigt die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin eine hochkarätige Ausstellung mit Werken des italienischen Künstlers.
Helmut Kolle (1899 – 1931) geboren in Berlin erhielt in jungen Jahren Zeichenunterricht und bildete sich als Autodidakt weiter. 1918 lernte er den Kunsthistoriker und Schriftsteller Wilhelm Uhde kennen, mit dem er 1924 nach Paris ging. Helmut Kolle konnte sich als einer der wenigen deutschen Künstler nach dem Ersten Weltkrieg in Frankreich etablieren. Es gelang ihm die Tradition deutscher und französischer Malerei zu vereinen und dennoch eine eigenständige Position zu entwickeln. Sein umfangreiches OEuvre ist figurativ und auf eindrucksvolle Personendarstellungen fokussiert. Seine Kunst spiegelt das Menschenbild der 1920er Jahre wider. 1931 verstarb Helmut Kolle in Chantilly. Sein malerisches Werk entstand in nur einem Jahrzehnt. Zahlreiche seiner Werke wurden in Pariser Galerien ausgestellt, auch Pablo Picasso lobte die große Virilität der Malerei Kolles. Während der Zeit des Nationalsozialismus galten seine Werke als „entartete Kunst“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden seine Werke erstmals 1952/53 in Hannover gezeigt. Die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser zeigen jetzt eine Retrospektive mit Werken von Helmut Kolle. Anschließend wird die Ausstellung im Hamburger Ernst Barlach Haus gezeigt. Der die Ausstellungen begleitende Katalog enthält Untersuchungen zu Leben und Werk des Künstlers sowie seiner Maltechnik und erläutert die Bedeutung Wilhelm Uhdes für die Entwicklung des Künstlers.
„Ein Kunstpalast für Flaneure – Ernst von Ihnes Kaiser-Friedrich-Museum“.
Alvar Aalto (1898-1976) ist unter den herausragenden Baumeistern des 20. Jahrhunderts einer der größten Zeichner. Die Handzeichnungen des finnischen Architekten sind nicht nur von höchster Qualität sondern auch zentraler Bestandteil seines Werkes. Von etwa 500 Projekten wurde die Hälfte nicht realisiert. Mit der Ausstellung „In den Sand gezeichnet“ präsentiert das Architekturmuseum der Technischen Universität München nun eine Auswahl der nicht verwirklichten Projekte. Die unrealisierten Entwürfe Alvar Aaltos sind zeichnerische Spuren, die den Zeichentisch nie verlassen haben. Sie geben spannende Einblicke in das Denken eines großen Architekten mit dem Zeichenstift.
















