Edition Minerva: Katalog 2009

Alfred Messel (1853 – 1909)

Messel_Proof.indd Alfred Messel (1853 – 1909) gehört zu den bedeutendsten Architekten des beginnenden 20. Jahrhunderts zwischen Historismus und Moderne. Er entwarf Museen, Finanzpaläste, Verwaltungsbauten, großbürgerliche Villen und Reformwohnungsbauten – Gesamtkunstwerke in der Einheit von Außen- und Innenarchitektur.

Einzigartig und noch heute im Bewusstsein der Berliner sind seine Warenhausbauten für den Wertheim-Konzern. Die prächtige Filiale am Leipziger Platz war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das größte Warenhaus Europas. In seiner Funktionalität, Größe und Eleganz vermittelte es wie kein anderes Gebäude das Großstadtgefühl einer neuen Zeit.

Über den Entwürfen zum Pergamonmuseum in Berlin, seinem gewaltigsten und anspruchvollsten Bauprojekt, verstarb Messel vor 100 Jahren, ohne bisher eine umfassende Würdigung erfahren zu haben.

Das Kulturforum in Berlin widmet Alfred Messel eine Ausstellung, die dort vom 04.11.2009 bis zum 07.02.2010 gezeigt wird.

Alfred Messel (1853 – 1909) – Visionär der Großstadt Herausgegeben von den Staatlichen Museen Berlin, Architekturmuseum TU Berlin und Elke Blauert,  Hans-Dieter Nägelke. 2009.

256 Seiten, 230 Abbildungen, davon 120 in Farbe,
24 x 28 cm, Pappband gebunden.

EUR 38,00 / SFr 57,50

ISBN 978-3-938832-53-0

Karl Wilhelm Diefenbach (1851 – 1913)

untitled Maler und Kulturrebell, Vegetarier, Pazifist und „Sonnenanbeter“, Karl Wilhelm Diefenbach (1852 – 1913) war eine exzentrische Künstlerpersönlichkeit, die Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur in der bayerischen Hauptstadt von sich reden macht.

Barfuss und in eine Kutte gekleidet wetterte er vor dem Münchner Hofbräuhaus „gegen den Verzehr von Tierfetzen“ und sah im „Tiermord“ die Ursache für den „menschenmordenden Krieg“.

Diefenbachs Suche nach neuen Wegen führte ihn aus dem vermeintlich weltoffenen Schwabing ins abgeschiedene Isartal, von dort über Wien, Kairo und Triest schließlich auf die von Bohemiens und Künstlern besuchte und besiedelte Mittelmeerinsel Capri, wo er 1913 starb und in Vergessenheit geriet. Der als „Kohlrabi-Apostel“ Verhöhnte verleugnete nie seine künstlerische Identität und seine Vision eines ökologischen Utopia. Ausstellung und Katalog stellen Diefenbachs Gemälde und Arbeiten auf Papier vor.. Der Mittelpunkt dieser Ausstellung ist sein monumentaler Fries Per aspera ad astra (1892), der auf einer Gesamtlänge von 68 Metern in scherenschnittähnlichen Szenen nackter, kindlicher Fröhlichkeit das persönliche Glaubensbekenntnis des Lebensreformers illustriert. In einzigartigen Dokumenten und Fotos wird das Leben

Karl Wilhelm Diefenbachs vorgestellt.

Daneben sind auch Arbeiten seiner Schüler Hugo Höppener, gen. Fidus, Gusto Gräser sowie Frantisek Kupka zu sehen. Die Villa Stuck in München schlägt mit dieser Ausstellung ein weiteres Kapitel der Münchner Geschichte um 1900 auf.

Karl Wilhelm Diefenbach (1851 – 1913)
Lieber sterben, als meine Ideale verleugnen! 2009.

240 Seiten,
190 Abbildungen, davon 109 in Farbe,
20,5 x 27 cm, Broschur.

EUR 28,00 / SFr 42,50

ISBN 978-3-938832-58-5

Klaus Kinold – Der Architekt photographiert Architektur

untitled Klaus Kinold zählt zu den renommiertesten Architekturphotographen der Gegenwart. Er hat die Bauten vieler bedeutender Architekten von Frank Lloyd Wright bis Herzog & de Meuron und von Alvar Aalto bis Frank O. Gehry dokumentiert.

Klaus Kinold ist ausgebildeter Architekt – dies ist ein Schlüssel zum Verständnis seiner Arbeit. Von seinem Lehrer Egon Eigermann lernte er die klare und nüchterne Durchdringung architektonischer Probleme sowie die Präzision des Gestaltens, die er auf seine Photographien übertrug. Er betrachtet Architektur nicht als Bühne, auf der vom Photographen mit dramatischen Perspektiven oder Lichteffekten eigene Inszenierungen betrieben werden, sondern Architekturphotographie ist für ihn erklärendes Sehen und dokumentierende Interpretation: Beobachten, festhalten, verstehen, nicht fortschreiben.

Nicht das Bild ist die Aussage, sondern die Architektur. Kinold vertritt die analog-klassische Großformatphotographie ohne eine anschließende digitale Bearbeitung und Manipulation des Werkes. Von seltenen Ausnahmen abgesehen sind seine Bilder schwarz-weiß, mit Farbe geht er sehr zurückhaltend um.

Anlässlich des siebzigsten Geburtstag von Klaus Kinold präsentiert das Architektur-museum der Technischen Universität München eine Ausstellung mit exemplarischen Werken seiner jahrzehntelangen Arbeit mit Architektur. Die Ausstellung wird bis

31. Mai 2009 zu sehen sein.

Klaus Kinold
Der Architekt photographiert Architektur
Herausgegeben vom Architekturmuseum der TU München.

96 Seiten, 88 Abbildungen, davon 9 in Farbe, 30,5 x 23,5 cm, gebunden Pappband.

EUR 26,00 / SFr 29,00
ISBN 978-3-938832-50-9

Munio Weinraub und Amos Gitai Architektur und Film in Israel

Munio3 Der am Bauhaus ausgebildete Architekt Munio Weinraub (1909-1970) und sein Sohn, der Filmemacher Amos Gitai (geb. 1950) repräsentieren zum einen den Aufbau des Staates Israel und zum anderen die filmische Reflexion vieler aus der Staatsgründung Israels erwachsener Themen und Probleme. Der Vater steht für die architektonische Verwirklichung der zionistischen Vision einer neuen Heimstätte in Palästina, der Sohn zeigt in Dokumentar- und Spielfilmen aus dem Blickwinkel der postzionistischen Generation deren Folgen und das Spannungsfeld zwischen Israelis und Palästinensern. Bevor Amos Gitai sich dem Film zuwandte hat er ebenso wie sein Vater Architektur studiert. In seinen Filmen spielen Bauten immer wieder eine zentrale Rolle, wird Architektur bei ihm zur Metapher für das gemeinsame Haus und Heim, für Heimat und Vertreibung. In Ausstellung und Begleitbuch werden Vater und Sohn, Architektur und Film, Zionismus und Postzionismus in ihren gegenseitigen Verflechtungen und Wirkungen vorgestellt.

Munio Weinraub und Amos Gitai
Architektur und Film in Israel
Herausgegeben von Winfried Nerdinger

2008. 408 Seiten, 580 Abbildungen, davon 290 Abbildungen in Farbe,
22 x 22,3 cm, gebunden Schutzumschlag.

Deutsch / Englisch.
35,00 EUR / 63,00 SFr
ISBN 978-3-938832-43-1

Heinz Felbermair – 40 Titans

65973_40_Titans_Umschl Mit dem einzigartigen Kunstprojekt „40 Titans“ stellt der international bekannte Künstler Heinz Felbermair Persönlichkeiten vor, die auf der Bühne der Weltwirtschaft bedeutende Rollen spielen oder spielten. Die vierzig Porträts sind kompositorisch und inhaltlich paarweise aufeinander konzipiert und präsentieren in reicher Symbolsprache die Titanen der Neuzeit. So entsteht ein spannendes Panoptikum, das den Betrachter herausfordert die reichhaltige Bildsprache des Künstlers zu lesen, und seine Malerei zu genießen.

Heinz Felbermair
40 Titans
2008.64 Seiten, 45 Farbabbildungen, 28,5 x 23 cm, Pappband gebunden.
Mit einer Einführung von Ulrich Hemel.

ISBN 978-3-938832-40-1

In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Aalto

Alvar_Aalto Alvar Aalto (1898-1976) ist unter den herausragenden Baumeistern des 20. Jahrhunderts einer der größten Zeichner. Die Handzeichnungen des finnischen Architekten sind nicht nur von höchster Qualität sondern auch zentraler Bestandteil seines Werkes. Von etwa 500 Projekten wurde die Hälfte nicht realisiert. Mit der Ausstellung „In den Sand gezeichnet“ präsentiert das Architekturmuseum der Technischen Universität München nun eine Auswahl der nicht verwirklichten Projekte. Die unrealisierten Entwürfe Alvar Aaltos sind zeichnerische Spuren, die den Zeichentisch nie verlassen haben. Sie geben spannende Einblicke in das Denken eines großen Architekten mit dem Zeichenstift.

Aila Kolehmainen, Esa Laaksonen, Winfried Nerdinger
Architekturmuseum München
In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Aalto

160 Seiten,
270 Zeichnungen und 40 Abb. teils in Farbe,
23,5 x 30,5 cm, gebunden Pappband.

30,00 EUR / 34,00 SFr
ISBN 978-3-938832-32-5

Vergriffen

Wolfgang Mattheuer. Flugversuch. Retrospektive der Zeichnungen

untitled Dem zeichnerischen Werk von Wolfgang Mattheuer ist jetzt eine Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz gewidmet. Zu sehen sind in der Zeit vom 06. April – 8. Juni 2008 150 Papierarbeiten aus den Jahren 1957 bis 2003. Wolfgang Mattheuers Zeichnungen wirken verletzlich und zeigen zarte Gefühlswerte, die man in dieser Feinheit so nicht erwartet. Das Sehnsuchtsziel des in der ehemaligen DDR sehr bekannten Malers und Zeichners ist immer außen und nicht im Innenraum: Fensterausblicke, idyllische Landschaftsausschnitte, Flucht- und Flugbewegungen zeigen das intensive Bedürfnis Fesseln zu zerreißen und Beschränkungen zu überwinden. Der zur Ausstellung erscheinende Begleitkatalog enthält die in Chemnitz gezeigten Papierarbeiten, eine Biografie zu Wolfgang Mattheuer mit privaten Fotos, ein Interview mit seiner Witwe Ursula Mattheuer-Neustädt sowie Essays von Eduard Beaucamp, Peter Iden und Harald Kunde runden diesen Band ab.

Ingrid Mössinger, Kerstin Drechsel (Hrsg.)
Wolfgang Mattheuer. Flugversuch. Retrospektive der Zeichnungen

2008. 208 Seiten, 190 Abbildungen, davon 165 Abb. in Farbe,
24 x 30 cm, Pappband.

EUR ca. 26,00 / SFr 39,00
ISBN 978-3-938832-30-1

Vergriffen

Max Liebermann in Braunschweig

untitled Erstmals wird in Braunschweig im Städtischen Museum eine Einzelausstellung zu Max Liebermann mit dem Schwerpunkt seines druckgrafischen Werkes gezeigt. Vorgestellt werden zahlreiche Selbstbildnisse, sowie Liebermann-Porträts von Zeitgenossen, darunter unter anderen von Kokoschka und Felixmüller. Zu sehen sind holländische Sujets, Illustrationen zu literarischen Werken wie Heinrich Heines „Rabbi von Bacherach“ und Lithografien für die 1914 von Paul Cassirer und Alfred Gold gegründete „Kriegszeitschrift“.

Diese Ausstellung verdankt das Städtische Museum der Kunststiftung des Ehepaares Elisabeth und Hans-Joachim Bönsch. Der reich bebilderte Begleitkatalog enthält eine Einführung der Sammler, sowie vier Aufsätze, die sich ausgewählten Aspekten seines Schaffens widmen

Gezeigt wird die Ausstellung zum druckgrafischen Werk Max Liebermanns vom 3. April bis 6. Juli 2008.

Max Liebermann in Braunschweig
Städtisches Museum Braunschweig (Hrsg.)

200 Seiten,
116 Abbildungen davon 25 in Farbe, Format 22 x 22 cm. Pappband gebunden

EUR 23,00 / SFr 41,90
ISBN 978-3-938832-31-8

Johann Martin von Rohden 1778–1868

Rohden Johann Martin von Rohden gehörte zu den bedeutendsten Landschaftsmalern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach seinem Studium an der Kasseler Akademie ging er nach Rom, wo er nahezu sein gesamtes Leben verbrachte. 1826 berief Kurfürst Wilhelm II. von Hessen Kassel ihn zum Hofmaler. Das Werk Johann Martin von Rohden zeichnet sich durch streng sachliche Naturauffassung aus. Neben präzisen Landschaftswieder­gaben der Umgebung von Rom und Neapel finden sich auch Gemälde, die Landschaftsabbildung und Ideallandschaft verbinden. Die Kompositionen seiner späten Bilder greifen die Tradition der komponierten Ideallandschaft auf. Dem Werk des Malers und Zeichners Johann Martin Rohden werden zum ersten Mal eine Einzelausstellung in den Staatlichen Museen Kassel und im Von der Heydt-Museum Wuppertal gewidmet.

Johann Martin von Rohden 1778–1868
Staatliche Museen Kassel (Hrsg.)
Mit Beiträgen von Marianne Heinz, Sabine Fehlemann,
Gabriele Grawe, F. Carlo Schmid
.
216 Seiten,
100 Abb., davon 50 in Farbe,
22 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 41,00 / SFr 72,50
ISBN 978-3-932353-43-7

Vergriffen

Russische Malerei der Biedermeierzeit

Rußland erlebte in der Biedermeierzeit eine mit dem übrigen Europa vergleichbare Stilentwick­lung. Sie führte von der noch klassizistisch geprägten Malerei zu einer sich der Wirklichkeit nähernden Kunst. Mit dem jetzt vorgelegten Band „Rus­sische Malerei der Biedermeierzeit“ werden die wenig bekannten Schätze der russischen Malerei zwischen 1800 und 1855 aus der Tretjakow-­Galerie Moskau gezeigt. Die vorgestellten Gemälde,  Aquarelle und Zeichnungen zeigen eine umfassende Darstellung der russischen Malerei des Biedermeier. Auf prächtigen Farbabbildungen werden eindrucksvolle Arbeiten von Wenezianow, Iwanow, Lebedew, Tropinin, Brjullow und vielen anderen russischen Künstlern gezeigt. Dargestellt ist die Landschafts- und Genremalerei. Detaillierte Interieurs, die einen nahezu idyllischen Eindruck vermitteln, kritische oder ironische Gesellschafts­szenen, sowie Gemäldedarstellungen vom Alltag auf dem Lande. Der Landschaftsmalerei kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie zum Teil während der Studienreisen in Italien, aber auch  später auch in Rußland entstanden sind. Mit seinen ausführlichen Künstlerbiographien ist dies ein hervorragendes Standardwerk der Russischen Malerei der Biedermeierzeit.

Russische Malerei der Biedermeierzeit
Staatliche Museen Kassel (Hrsg.)

312 Seiten, 270 Abbildungen, davon 150 in Farbe
21 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 52,00 / SFr 91,00
ISBN 978-3-932353-24-6

Vergiffen

Soziale Fassaden U.A.

Soziale_Fassaden Das Buch ist Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Lenbachhaus München und ist einer Werkgruppe von Isa Genzken entliehen. Es soll darauf hingewiesen werden, dass hinter den gegenstandsfreien Bildern sinnstiftende Bedeutungen liegen. Es ist Susanne Gaensheimer in spannender und erhellender Weise gelungen, die zugrunde liegenden künstlerischen Auffassungen zu verdeutlichen. So wird sichtbar wo Oberflächen den Malgrund be­decken und verschließen. Gleich ob Isa Genzken farbige Spiegelfolien, Liam Gillick Acrylflächen mit Aluminiumprofilen oder Marcia Hafif Haushalts­lacke und Heribert Heindl Großposter der Produktwerbung verwenden, sie transformieren ihr „Mate­rial“ zu Bildern. Die Malereien von Katharina Grosse und Robert De Crigins, von Thomas Bechinger, Rolf Rose, Frederic Matys Thursz sowie von Inge Dick gehen alle von unterschiedlichen Standpunkten aus und verfolgen verschiedene Richtungen. Dabei wird das Flüch­tige der Erscheinung in eine nahezu endlose Zeitdehnung überführt. Werke der folgenden Künstler finden Sie in diesem Band: Thomas Bechinger, Rudolf de Crigins, Inge Dick, Isa Genzken, Liam Gillick, Katharina Grosse, Marcia Hafif, Heribert Heindl, Rolf Rose, Frederic Matys Thursz.

Soziale Fassaden U.A.
Farbe und Fläche in der Gegenwartskunst
Herausgegeben von Helmut Friedel,
mit Beiträgen von Erich Franz und Susanne Gaensheimer

88 Seiten,
43 Abb. in Farbe,
22 x 28 cm, Broschur.
EUR 19,00 / SFr 34,60
ISBN 978-3-932353-77-2

Neuzugänge 1998–2003

Neuzugaenge Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel hat seit 1997 ihre Tore geöffnet. Eine Sammlung, die seit den fünfziger Jahren gleichsam im Windschatten der Galerietätigkeit von Hildy und Ernst ­Beyeler gewachsen ist. Mit diesem Band werden nun die Neuzugänge von Sammlungskäufen der letzten sechs Jahre vorgestellt und präsentiert. Darunter sind unter anderem: Chagalls Gemälde Das gelbe Zimmer, Paul Cèzannes Pichet de grès, Bilder von Roy Lichtenstein, Jasper Johns, Andy Warhol, Claude Monet, Jean Dubuffet, Anselm Kiefer, Ellsworth Kelly, Pablo Picasso, Paul Klee, Hans Arp und andere. Die reichhaltige Sammlung Beyeler wächst also weiter, was in diesem Band anschaulich dokumentiert wird. Dieser Band liegt in deutscher und englischer Sprache vor und ist jetzt in französischer und italienischer Sprache erscheinen.

Fondation Beyeler (Hrsg.)
Neuzugänge 1998–2003

56 Seiten,
25 Abb. in Farbe,
24,5 x 30,5 cm, Klappenbroschur, deutsch/englisch.
EUR 18,00 / SFr 32,40
ISBN 978-3-932353-85-4

Aquarelle und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Museum Folkwang

Essen Seit der Gründung des Museum Folkwang in Hagen 1902 durch Karl Ernst Osthaus ist viel und ausführlich über die Schätze des Museums berichtet worden. Dabei galt das besondere Augenmerk den Werken, die zur klassischen Moderne zählen und bis heute den Schwerpunkt der Sammlung ausmachen. Es wird aber immer wieder vergessen, dass das Museum auch einen nicht zu vernachlässigenden Bestand von Zeichnungen und Aquarellen aus dem Ende des 18. und 19. Jahrhundert besitzt. Darunter ist unter anderem eine umfangreiche und bedeutende Sammlung von Ludwig Richter, die der Marburger Theologieprofessor Karl Budde bereits 1906 dem Museum vermacht hat. Im Museums­bestand sind Werke von Künstlern, die auf das Barock zurückgreifen und eine bürgerliche Kunst schaffen wie: Chodowiecki und J.B. Greuze, dann folgt die Gruppe der Romantiker deren Hauptvertreter Caspar David Friedrich ist. Die Gruppe der Nazarener ist vertreten mit Peter Cornelius und F.J. Overbeck. Ebenfalls vertreten sind Werke von Ludwig Richter, Moritz von Schwind, Christian Morgenstern, W. von Kobell, Carl Spitzweg, Julius Schnorr von Carolsfeld, Adolph von Menzel und viele andere namhafte Künstler. Nach der Zusammenführung des Kunstmuseums Essen mit dem Museum Folkwang Hagen im Jahre 1922 verfolgte man das Konzept des Sammelns von Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert konsequent weiter. Mit der jetzt vorgelegten Veröffentlichung liegt erstmals ein wissenschaftlicher Bestandskatalog des Museum Folkwang in Essen vor. Er dient als Primärquelle für den Wissenschaftler und gleicher­maßen Einblick für den Betrachter von Zeichnungen und Aquarellen.

Hubertus Froning (Hrsg.)
Aquarelle und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Museum Folkwang Essen – Bestandskatalog

288 Seiten,
458 Abb., davon 33 in Farbe,
24 x 28 cm, Pappband.
EUR 38,00 / SFr 68,50
ISBN 978-3-932353-94-9

Masterworks from the ALBERTINA

Albertina Die Tradition der Meisterwerke-Ausstellungen der Albertina geht bis in 19. Jahrhundert zurück. Erstmals wurde 1873 im Rahmen der Wiener Weltausstellung eine Auswahl besonders bedeutender Zeichnungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Buch zeigt nun einen Teil der graphischen Werke der Albertina: 80 Zeichnungen verschiedener Techniken (Feder, Rötel, Kreide, Kohle, Aquarell) und 22 druckgraphische Arbeiten (Farbholzschnitte, Kupferstiche und Radierungen). Die Auswahl der Werke ist dazu bestimmt, einen Überblick über die herausragendsten zeichnerischen und druckgraphischen Leistungen des frühen 16. Jahrhunderts bis hin zum späten 18. Jahrhundert zu geben und gleichzeitig die Qualität und die Vielfalt der Sammlungsbestände der Albertina vor Augen zu führen. Hingewiesen werden soll hier besonders auf die Beispiele der Zeichenkunst von Albrecht Dürer, Michelangelo, Raphael, Tiepolo, Rembrandt, Rubens, Poussin, Lorrain und Fragonard sowie Meisterwerke der Druckgraphik, darunter Farbholzschnitte von Hans Burgkmair, Hans Baldung Grien und Tizian, Radierungen von Bellange, ­Callot und Rembrandt. Das Buch –Begleit­katalog zu Ausstellungen in drei verschiedenen Städten der USA – ist in englischer Sprache verfaßt.

Graphische Sammlung Albertina Wien (Hrsg.)  
Masterworks from the ALBERTINA

160 Seiten,
95 Abb. in Farbe,
22 x 28 cm, Klappenbroschur.
In englischer Sprache.
EUR 25,00 / SFr 45,50
ISBN 978-3-932353-57-4

Architektur und Sport

Architektur_und_SportDie Ausstellung in der Pinakothek der Moderne, München zeigt einen Querschnitt durch die Entwicklung der Sportbauten seit der Antike bis hin zu den ästhetischen und konstruktiven Qualitäten moderner Sportanlagen sowie der jetzt im Bau befindlichen Stadien für die Olympischen Spiele dieses Jahrhunderts. Es sind Darstellungen von Massenhysterie auf übervollen Sporträngen, Fußballspiele und andere Sportwettkämpfe auf zahlreichen Abbildungen in diesem Band zu sehen. In Essays von Winfried Nerdinger, Raimund Wünsche, Klaus Theweleit, Michael Krüger und anderen bekannten Autoren werden Themen wie Sportbauten, Sportkultur, Fußball und Gewalt-Abfuhr, Großveranstaltung und Arbeitersportbewegung beschrieben.
Eine Personen- und Ortsregister sowie Anmerkungen und Literatur zu den Essays machen ­diesen feinen Band zu einem bemerkenswerten Sachbuch für jeden auch irgendwie „kulturell“ gearteten Sportfan.

Architektur und Sport
Vom antiken Stadion zur Modernen Arena heraus­gegeben vom Architekturmuseum der TU München Winfried Nerdinger in Zusammenarbeit mit Regina Prinz und Hilde Strobl

228 Seiten,
250 Abbildungen, davon 150 in Farbe,
21 x 21,5 cm, gebunden Pappband.
EUR 20,00 / SFr 36,00
ISBN 978-3-938832-09-7

Farbige Wände

FarbigeWaende1880_1930 Farbige Wände erhalten in Ihrer Rolle als Ausstellungswände eine besondere Bedeutung. Beson­ders markante Beispiele sind das Lenbachhaus in München, das Münterhaus Murnau und die Meis­terhäuser Kandinsky–Klee in Dessau. Die Wandfassungen aus der Zeit von 1900 bis heute, werden in Bild- und Textbeispielen einander gegenüber­gestellt. Vorgestellt werden farbig inszenierte ­Ausstellungswände u.a. von James McNeill Whistler, Franz von Lenbach, den Wiener Werkstätten und im Münchner Glaspalast. Farbige Wohn- und Ausstellungsräume, wie die von ­Emanuel Seidl für die Galerie Brakl in München oder der  Galerie Heinrich Thannhauser für das Arco-Palais. Ebenso vertreten sind Le Corbusier, Sophie Taeuber-Arp, Bruno Taut, El Lissitzky, Mohol-Nagy und viele andere mehr, die bis in die 1930er Jahre die farbigen oder gar schwarzen Wohn- und Ausstellungswände entworfen und gestaltet haben. Ein kleines unentbehrliches Handbuch für alle, die sich mit Gestaltung in Wohnräumen und Museen beschäftigen.

Marion Ackermann
Farbige Wände –  Zur Gestaltung des Ausstellungsraumes von 1880 – 1930
Herausgegeben von der Städtischen Galerie
im Lenbbachaus und Kunstbau München

152 Seiten,
101 Abb., davon 28 in Farbe, 17 x 21 cm, Pappband.
EUR 23,00 / SFr 41,90
ISBN 978-3-932353-79-6

Bilder der Technik

INDUSTRIEBILDER Das Deutsche Museum in München besitzt einen außergewöhnlichen mehrere hundert Gemälde umfassenden Bestand zu Technik, Industrie und Wissenschaft, der sowohl von hohem technikgeschichtlichen wie kunsthistorischen Interesse ist. Größtenteils handelt es sich bei diesen Gemälden um Werke, die in der Zeit der Gründung und des Aufbaus des Deutschen Museum 1903 – im Auftrag des Museums ­entstanden. Diese Gemälde wurden neben den Maschinen, Exponaten und Experimenten in den ­Ausstellungen präsentiert. Sie stellen ein Mittel der Visualisierung und Inszenierung von Technik und Wissenschaft dar. Von der Kunstgeschichte lange Zeit eher am Rande betrachtet, gewinnen Technik- und ­Industriegemälde im Zusammenhang mit neueren historischen Fragestellungen (Bildwerke als historische Quelle), mit kulturgeschichtlichen und soziologischen Ansätzen zunehmend an Interesse. Dargestellt werden Ansichten von Fabrikanlagen und Werksgebäuden, Einblicke in Montage- und Fabrikhallen, Szenen aus der Schifffahrt und dem Schienenverkehr, Darstellungen zum Berg- und Hüttenwesen, Maschinen- und Brückenbau und vieles andere mehr. Dieser Bestandskatalog dient dazu, diese bislang wenig bekannten, aber einzigartigen Gemälde, der breiteren Öffentlichkeit und dem Fachpublikum ­vorstellen. Dabei zielt er auf eine wissenschaftliche Analyse des Genres Technik- und Industriegemälde.
Die Beschreibungen und Erläuterungen der 408 Gemälde runden ein Künstlerverzeichnis mit Kurzbiografien, ein Literaturverzeichnis sowie ein Personen- und Körperschaftsregister ab.

Bilder der Technik, Industrie und Wissenschaft
Ein Bestandskatalog des Deutschen Museums
Hrsg. Eva A. Mayring

312 Seiten,
289 Abbildungen, davon 163 in Farbe, 22 x 28 cm, Pappband gebunden.
Ca. 45,00 EUR / SFr 91,00
ISBN 978-3-938832-28-8

Wettstreit der Künste

Wettstreit Dass Kunst sich selbst zum Thema wird, ist so alt wie die Geschichte. Das Wechselspiel von Kunst und Wirklichkeit wurde zu einer bleibenden und ureigenen Auseinandersetzung der Künstler mit sich selbst und ihrem Tun. Bild und Wirklichkeit haben dabei von Beginn an im Medium der Kunst selbst zum Wettstreit ihrer jahrhundertelang wichtigsten Gattung geführt, nämlich dem Wettstreit zwischen Skulptur und Malerei. In vier Kapiteln werden in diesem Band die problemgeschichtlichen Entwicklungen vom 16. zum 18. und beginnenden 19. Jahrhundert Rechnung getragen und die dafür wesentlichen Themenkreise der Malerei und Bildhauerei in Bild und Bildwerken dargestellt. Im ersten Kapitel zunächst antike und christliche Mythen; im zweiten Kapitel ist der Schwerpunkt auf das 16. und 17. Jahrhundert gesetzt; das dritte Kapitel ist dem Selbstbildnis, dem Atelier- und gemalten Galeriebild gewidmet, wobei sich hier der Zeitraum vom 16. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert erstreckt, das 17. Jahrhundert mit den Niederländern stellt den Schwerpunkt. Das vierte Kapitel schließt mit der Genieästhetik, die im 19. Jahrhundert dem Bild vom Künstler in seinen Höhen und Tiefen zu einem neuen, bis heute wirksamen Mythos verhalf. Die Aufsätze in diesem Band sind von international ausgewiesen Autoren verfaßt. Die in den vier Kapiteln mit Malerei, Zeichnung, Graphik und Skulptur vertretenen Künstlern sind, um nur einige zu nennen: Bruegel d.Ä., Dosso Dossi, Van Dyck, Guido Reni, Rembrandt, Teniers bis Vasari, Van Winghe, Zuccari und Zoffany.

Ekkehard Mai (Hrsg.)
Wettstreit der Künste
Malerei und Bildhauerei von Dürer bis Daumier

472 Seiten,
400 Abb., davon 200 in Farbe,
24 x 29 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
EUR 72,00 / SFr 125,00
ISBN 978-3-932353-58-1

Im Detail die Welt entdecken – Adam Elsheimer 1578–1610

Elsheimer_Titel Adam Elsheimer – ein unbekannter Maler des 17. Jahrhunderts?. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts zählte Elsheimer zu den bedeutendsten und berühmtesten Künstlern seiner Zeit. Elsheimer gilt als Erfinder der „poetischen Malerei“ und nimmt Ideen der Romantiker etwa zweihundert Jahre zuvor vornweg. Gleichzeitig gab er mit seinen originellen und wegweisenden Bildschöpfungen der Kunstwelt neue Im­pulse. Durch das Fernrohr und mit der Lupe betrachtete er die Welt. Mit seinen weitestgehend klein­formatigen Bildern öffnete er den Blick in die Welt, die er in einer Vielzahl von Details festhielt. Ins­gesamt vierzig bisher bekannte Gemälde und rund dreißig Arbeiten auf Papier sind nach dem aktuellen Stand der kunstgeschichtlichen Forschung Adam Elsheimer zugeschrieben – ein zahlenmäßig zwar kleines, aber außerordentlich einflussreiches Œuvre. Das Buch bietet eine unerschöpfliche ­Entdeckungsreise und folgt den Spuren dieses neugierigen Malers. Die zahlreichen Ausschnittvergrößerungen einzelner wichtiger Bilder laden geradezu ein, die Bilderwelten dieses ungewöhnlichen Malers zu entdecken.

Rüdiger Klessmann
Im Detail die Welt entdecken – Adam Elsheimer 1578–1610
herausgegeben von Michael Maek-Gérard für das Städel, Frankfurt
304 Seiten,
ca. 280 Abbildungen, davon 106 s/w-Abbildungen.
24×31,5 cm, Leinengebunden mit Schutzumschlag.
EUR 59,00 / SFr 106,00
ISBN 978-3-938832-06-6

DIE BLUME EUROPAS

Umschlag_Blume_Europas 1613 wurde Breslau – das historische Wrotizla, Vratislavia und Presslaw – einst in der „Breslographia“ des Nikolaus Henel von Hennenfeld von 1613 als „die Sonne Schlesiens“ und „Blume Europas“ gelobt. Als Hauptstadt Schlesiens erfuhr das heutige Wroctaw eine lange und wechselvolle Geschichte polnischer, böhmischer und deutscher Herrschaft. Sie galt und gilt als eines der großen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentren Europas. Höhepunkte der schlesischen Kunst sind der Barock und die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, beide im Verbund mit Breslaus Funktion als einer der ältesten Universitätsstädte Europas und im Gefolge der bis heute aktiven Kunstakademie, mit der sich Namen wie Max Poelzig, Oskar Moll und Oskar Schlemmer verbinden. Daneben besitzt das Museum schlesische Steinskulpturen des Mittelalters, schlesische, polnische und europäische Malerei, Zeichnungen, Graphik und Kunsthandwerk des 16. bis 19. Jh. Seit 1970 sind die Sammlungen im prachtvollen ehemaligen Regierungsgebäude – 1883–1886 erbaut von Friedrich Endell – als Nationalmuseum nahe der Oder untergebracht.
In dem Buch aufgezeigt sind Werke, unter anderem von von Lovis Corinth, Bernardo Bellotto gen. Canaletto, Andreas Achenbach, Adolf Dressler, Anselm Feuerbach, Antonio Gionima, Wassiliy ­Kandinski, Maurycy Gottlieb, Anton Kern, Johann Georg Platzer, Ludwig Richter, Ferdinand Georg Waldmüller, Wilhelm Trübner, Bartholomäeus Spranger und weiteren bekannten Malern.

DIE BLUME EUROPAS
Meisterwerke aus dem Nationalmuseum Breslau (Wroctaw)

228 Seiten,
123 Abbildungen in Farbe,
24 x 30 cm, Broschur.
EUR 29,90 / SFr 54,00
ISBN 978-3-938832-08-0

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